Omar Mismar A Room Without A Roof 2022 Damaskuszimmer
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Anja Schneider

Omar Mismar, A room without a roof (ein Zimmer ohne Dach), 2022

Künstlerische Intervention von Omar Mismar vom 24. September bis 17. Oktober 2022 in der Ausstellung “Dialog unter Gästen – Das Damaskuszimmer in Dresden lädt ein!” in Zusammenarbeit mit dem Kunstfestival “Nordost Südwest” des Kunsthauses Dresden

Statement

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Omar Mismar, A room without a roof (ein Zimmer ohne Dach), 2022 | Damaskuszimmer, Japanisches Palais

Zitat

Unser Gast, wenn du uns besuchst, wirst du uns als Gäste sehen und Du bist der Herr des Hauses. 

(unbekannter arabischer Dichter)

Wie kann die aufwändig restaurierte

Was ist Gastfreundschaft und was bedeutet sie für eine Neuorientierung des Museums für Völkerkunde Dresden? In der Ausstellung  „Dialog unter Gästen – Das Damaskuszimmer in Dresden lädt ein!“ stellen wir die Frage der Gastgeberschaft im Museum zur Diskussion und möchten zukünftig neue und vielfältige Perspektiven auf das Damaszener Empfangszimmer aus dem 19. Jahrhundert zeigen.

Omar Mismar A Room Without A Roof 2022 Damaskuszimmer
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Anja Schneider
Omar Mismar, A Room Without A Roof, 2022

Die temporäre Intervention

Die temporäre Intervention A Room without A Roof (~ Ein Zimmer ohne Dach) des in Beirut lebenden Künstlers Omar Mismar ist die erste künstlerische Intervention im Damaskuszimmer nach seiner Restaurierung und entstand im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Kunstfestival „Nordost Südwest“ des Kunsthauses Dresden. Dieses ist vom 24. September bis zum 6. November 2022 im Dresdner Stadtraum zu sehen: 22 Künstler*innen aus dem Libanon, Bosnien, Polen, Argentinien und Deutschland treten mit ihren Arbeiten in einen Dialog mit konkreten Orten im Dresdner Stadtraum oder Kulturgütern aus Dresdner Sammlungen.  

Omar Mismar A Room Without A Roof 2022 Damaskuszimmer
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Anja Schneider
Omar Mismar, A Room Without A Roof, 2022

Das kostbare Damaskuszimmer

Das kostbare Damaskuszimmer aus dem frühen 19. Jahrhundert kann dank langjähriger und sorgfältiger Restaurierung wieder präsentiert und dauerhaft ausgestellt werden. Doch ein Bewusstsein für die Fragilität unserer Existenz gab es schon zur Zeit seiner Entstehung. Auf den Kalligraphien des Empfangszimmers kann man die Zeilen lesen: „Die alte Not will unsere Herzen quälen, O Herr, drum schaff den schnellen Ausweg her!“ In der Installation des libanesischen Künstlers Omar Mismar werden die Kalligraphien der Wandvertäfelung weiter sichtbar sein. Mismar schützt die Paneele des Damaskuszimmers symbolisch mit Sandsäcken und verweist so direkt auf die akute Bedrohung von Menschen und Kulturgut in Syrien. So wird das 200 Jahre alte Empfangszimmer aus Damaskus zu einem Ort der Gleichzeitigkeit, der die Gegenwart und die Vergangenheit miteinander verbindet. Mismar überträgt die Übersetzungen der arabischen Inschriften der Wände auf LED-Tafeln und schafft so eine neue Lesart des Damaskuszimmers im Hier und Jetzt.

Die Intervention A Room without A Roof (~ Ein Zimmer ohne Dach) ist noch bis zum 17. Oktober 2022 zu sehen. Mittels einer VR-Brille vor Ort ist das komplette Damaskuszimmer weiterhin virtuell sichtbar. Während der Dauer der Installation werden zeitweise Live-Speaker im Raum für Gespräche zur Verfügung stehen.

Ausstellungsliste

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